- 1Kopf- und Gesichtsschmerzen.
- 2Rückenschmerzen
- 2.1Wirbelsäulenschmerzen.
- 2.2Osteoporose.
- 2.3Spinalkanal-Stenose
- 2.4Wirbelsäulenverschleiß.
- 2.5Wirbelgleiten.
- 2.6Funktionelle Wirbelsäulenschmerzen.
- 3Nervenschmerzen.
- 4Tumorschmerzen.
- 5Psychosomatische Schmerzen.
- 6Rheumatische Schmerzen.
- 7Schmerzen bei Störungen der Durchblutung.
Spinalkanal-Stenose
Rückenmarksverengung, Claudicatio spinalis
Ursachen
Als Ursache kommen in Frage: Verengung aufgrund von hineinwuchernden Gelenksanteilen, bei Verschleiß, anlagebedingte Enge des Spinalkanals, Verschiebung einiger Wirbelkörper übereinander. Verkalkte Bandscheibenvorfälle.
Symptome
Die Spinalkanalverengung betrifft überwiegend den Lendenwirbelsäulenbereich und etwas geringer den Halswirbelsäulenbereich mit entsprechender Schmerzausstrahlung in die Extremitäten entsprechend der betroffenen Nervenstrukturen. Im Vordergrund steht ein Schwächegefühl im Bereich der Gliedmaßen und eine geringe Belastbarkeit, so dass häufig das Gehen nur von wenigen Metern oder auf Zimmerebene möglich ist. Im weiteren Verlauf kommt es zu einer deutlichen Muskelschwäche und Muskelschwund, sowie Gangunsicherheit und Sturzneigung. Im Bereich der Arme können Gegenstände nicht mehr gehalten werden.
Therapie
Die Diagnoserstellung der Spinalkanal-Stenose ist als Ursache von Schmerzen nicht ganz einfach, häufig muss eine Kontrastmittel-Untersuchung des Wirbelkanales mit anschließender computertomographischer Darstellung durchgeführt werden. Die Entscheidung über das Vorgehen beinhaltet häufig die Möglichkeit über Operation zum einen die Wirbelsäule aufzurichten oder über den Spinalkanal oder die Nervenwurzelausgänge aufzufräsen. Dies gelingt zwischenzeitlich mit kleinen invasiven Methoden. Eventuell ist aber auch die Beseitigung von Anteilen des Wirbelkanals notwendig. Eine Entscheidung über das Vorgehen wird meist interdisziplinär mit Schmerztherapeuten, Neurochirurgen und Orthopäden gestellt.
